Behandlung von OCD mit TMS: Der Schlaf könnte eine Schlüsselrolle für das Behandlungsergebnis spielen.

Behandlung von OCD mit TMS: Der Schlaf könnte eine Schlüsselrolle für das Behandlungsergebnis spielen.

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Eine Studie am Brainclinics Research Institute in den Niederlanden legt nahe, dass die Behandlung von Schlaf bei OCD-Patienten das Ansprechen auf TMS verbessern könnte.

Erste Ergebnisse einer Studie zu TMS bei OCD-Patienten präsentierten die Forscher kürzlich auf der Brain Stimulation Conference in Barcelona.

In dieser offenen Studie erhielten 22 OCD-Patienten mindestens 10 Sitzungen rTMS in Kombination mit Psychotherapie. Ziel der Studie ist es, Schlafstörungen zwischen OCD-Patienten und gesunden Probanden sowie zwischen denen, die auf eine rTMS-Behandlung ansprachen und nicht ansprachen, zu vergleichen. Die Ergebnisse zeigten, dass OCD-Patienten eine höhere Rate an Schlafstörungen hatten als gesunde Probanden. Diejenigen, die auf die rTMS-Behandlung ansprachen (55%), zeigten eine signifikant größere Reduktion sowohl der zwanghaften als auch der depressiven Symptome.

In TMS (or rTMS) a magnetic coil is placed on a specific region of the head to stimulate brain pathways
Bei TMS (oder rTMS) wird eine Magnetspule auf eine bestimmte Region des Kopfes gelegt, um die Gehirnwege zu stimulieren.

Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass ein prädiktives Modell, das auf einer zirkadianen Rhythmus-Schlafstörung (CRSD) basiert, in der Lage sein könnte, die Reaktion auf rTMS genauer vorherzusagen. Dies würde auf eine größere Notwendigkeit hindeuten, zirkadiane Rhythmus-Schlafstörungen bei einem OCD-Patienten vor der rTMS-Behandlung zu behandeln.

Quelle:
Donse, Sack, Fitzgerald & Arns (2017). Schlafstörungen bei Zwangsstörungen: Assoziation mit Non-Response to repetitive Transcranial Magnetic Stimulation (rTMS). Zeitschrift für Angststörungen, 49, 31 – 39 DOIL10.1016/J.JANXDIS.2017.03.0

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neuroCare München bietet seit 2016 professionelle Unterstützung bei der Optimierung der kognitiven Leistungsfähigkeit an. Modernste Neuromodulationstechnologien wie Neurofeedback und Hirnstimulation, aber auch Aktigraphie und Schlafprofilanalysen kommen dabei zum Einsatz.

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